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Persönliche Gedanken zur aktuellen Situation

Hamsterkäufe und geschlossene Grenzen, selbst innerhalb der EU. Die Rechtsordnungen, persönliche Freiheiten und Eigentumsverhältnisse sind ausser Kraft gesetzt und spielen keine Rolle mehr. Das ist nebst den vielen Erkrankten und Verstorbenen auch eine Auswirkung der Corona-Pandemie. Das gibt mir zu denken.

Wie sieht es bei einem noch ernsthafteren Krisenfall wohl aus, z.B. mit der Lebensmittel- und Energieversorgung? Wird dann die EU unser Land auch berücksichtigen und beliefern in unserer globalisierten Welt? Ganz oberflächlich bedeutet Globalisierung Weltoffenheit. Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Gerade für die Schweiz war diese stets selbstverständlich und eine wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Notwendigkeit. Aber stets im Wissen, dass der eigene Verantwortungsbereich, der eigene Rechtsraum gewahrt bleiben muss.

Ich hoffe zutiefst, dass insbesondere bei der Abstimmung über die Begrenzungsinitative die Bevölkerung die momentane Situation nicht vergessen hat. Wir müssen unsere «Spielregeln» und unsere «Hausordnung» selber gestalten, umsetzen und kontrollieren können. Wenn wir dies aus der Hand geben, verlieren wir unsere Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit.

Ich wünsche uns allen viel Durchhaltekraft und Gesundheit, damit wir auch in Zukunft für unser schönes Land einstehen können.

Urs Christener, Sektionspräsident SVP Seuzach-Ohringen